Rechtliche Änderungen in 2025

von Daniele Pugliese |

Das Jahr 2025 bringt einige wichtige rechtliche Änderungen mit sich.

Ab dem 1. Mai 2025 tritt die Reform des Namensrechts in Kraft. Ehepaare können zukünftig einen gemeinsamen Doppelnamen wählen, und auch Kinder haben die Möglichkeit, diesen zu tragen. Zudem werden Namensänderungen für Stief- und Scheidungskinder erleichtert. Volljährige erhalten einmalig die Gelegenheit, ihren Geburtsnamen neu zu bestimmen.

Im Erbrecht kommt es zu Anpassungen, insbesondere in der Berechnung von Abfindungen nach der Höfeordnung. In Bundesländern wie Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen wird ab 2025 der Grundsteuerwert A als Grundlage für diese Berechnungen herangezogen.

Auch im Arbeitsrecht gibt es Neuerungen. Auszubildende in nicht tarifgebundenen Betrieben erhalten ab 2025 eine erhöhte Mindestausbildungsvergütung. Der Beitragssatz zur Pflegeversicherung steigt um 0,2 Prozentpunkte auf 3,6 %, während Pflegegeld und Sachleistungen um 4,5 % angehoben werden. Außerdem gilt ab dem 1. April 2025 eine neue Einkommensgrenze für das Elterngeld: Das zu versteuernde Einkommen pro Elternteil darf maximal 175.000 Euro betragen.

Diese Änderungen betreffen zentrale Bereiche des Namens-, Erb- und Arbeitsrechts und können sowohl für Einzelpersonen als auch für Unternehmen relevante Auswirkungen haben. 

dp

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